Hörminderung

Hörminderung verstehen. Ursachen und Auswirkungen.

Hören ist mehr als die Aufnahme von Geräuschen und das Verstehen von Sprache. Es ist mehr: Gutes Hören ermöglicht uns die vollständige Wahrnehmung unserer Umwelt, es hilft uns bei der Orientierung und bei der Kommunikation mit unseren Mitmenschen. Wenn das Gehör nachlässt, kann das vielfältige Ursachen haben: Umwelteinflüsse wie Lärm, Medikamente oder Stress, ein Hörsturz, ein Unfall, eine Infektion, Otosklerose oder das Alter können Auslöser sein. Eine Hörminderung kann bei Menschen jeden Alters auftreten.

Schlecht hören tut nicht weh.

Eine altersbedingte Hörminderung stellt sich meistens langsam ein und bleibt oft lange unbemerkt. Das Hörvermögen lässt im Laufe der Jahre allmählich nach. Angehörigen oder Freunden fällt zuerst auf, dass der Betroffene anfängt, schlechter zu hören. Die Auswirkungen zeigen sich vor allem in der verringerten Fähigkeit, Sprache zu verstehen – insbesondere in geräuschvoller Umgebung. Nebengeräusche werden als störend wahrgenommen, der Gesprächspartner scheint undeutlich zu sprechen. Die Einschränkungen, die die Hörminderung mit sich bringt, wirken sich auf die gesamte zwischenmenschliche Kommunikation und die sozialen Kontakte aus. Damit beeinflusst sie grundlegende menschliche Erlebnis- und Erfahrungsbereiche.

Wie entsteht Schwerhörigkeit?

Hören ist ein komplexer Vorgang, bei dem verschiedenste Prozesse im Gehirn ablaufen. Unsere Haarsinneszellen sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Mit der Zeit leiden sie darunter. Sie verlieren ihre Fähigkeit, zu schwingen und die Impulse als Nervenreize an das Gehirn weiterzuleiten. Das führt dazu, dass weniger Signale im Gehirn ankommen. Die Folge: Die hörverarbeitenden Regionen verändern sich. Nicht mehr benötigte Nervenverbindungen werden aufgegeben – das Hören wird verlernt.

Zeit zum Handeln.

Wird die Schwerhörigkeit nicht behandelt, kann das schwerwiegende Folgen haben. Als Betroffener ist man von der zwischenmenschlichen Kommunikation teilweise ausgeschlossen, fühlt sich isoliert. Zudem birgt die eingeschränkte Wahrnehmung der akustischen Reize auch vielfältige Gefahren: Warnlaute werden überhört, die Gefahr von Unfällen steigt und das Gehirn vergisst nicht mehr gehörte Laute. Empirische Untersuchungen belegen, dass eine frühzeitige Nutzung von Hörgeräten dabei hilft, diese Fähigkeiten zu erhalten.

Wann sollten Sie Hörtest machen?

Das Entstehen von Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess, von dem zunehmend auch jüngere Menschen betroffen sind. Häufiges Missverstehen oder Nachfragen im Gespräch, das Überhören des Telefons oder der Türklingel und eine hohe Lautstärke beim Fernsehen können erste Anzeichen sein. Sollten mehrere Symptome auf Sie zutreffen, ist ein Hörtest sinnvoll. Achten Sie auf sich und Ihr Gehör, denn bei einer Schwerhörigkeit ist schnelles Handeln notwendig. – Und wenn Sie Zweifel haben, kommen Sie in unser Fachgeschäft. Machen Sie einen kostenlosen Hörtest – er gibt Ihnen Sicherheit.

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